Geschichte

Der Almgasthof Zallinger und die Zallingeralm haben eine lange Tradition.

Der ursprüngliche ladinisch-bajuwarische Name der Zallinger Alm war bis um 1860 „Sassegg“, das bedeutet „die Anhöhe am großen Sas“ also am Plattkofel. Ab 1854 erscheint Karl von Zallinger- Stillendorf aus Bozen, ursprünglich aus Südbayern, als Besitzer auf, der im Jahre 1857 das schlichte neugotische Zallinger Kirchlein, der unbefleckten Muttergottes geweiht, erbauen ließ. Es wurde ein Jahr danach, 1858 festlich eingeweiht.

Der Name des Berghauses wurde also ab diesem Besitzer nicht mehr verändert. Zwischenzeitlich hat der Zallinger die Besitzer häufig gewechselt, besonders um die Jahrhundertwende und in den Kriegsjahren, als die Wirtschaftslage ziemlich schwierig war.
1933 erwarb Anton Schenk, späterer Bürgermeister von Lajen, den Besitz, der auch 60 ha Weiden und Wiesen dazuzählte und vererbte ihn 1968 an dessen Tochter Zita Schenk, die im selben Jahr Hans Schenk-Trojer aus Lajen heiratete. 1989 verstarb Zita und Hans führte den Betrieb weiter, ab Ende 1990 mit seiner zweiten Frau Luisa Schieder aus Kastelruth.

Von 1993 bis 1999 haben es sich die Wirtsleute zur Aufgabe gemacht den Zallinger von Grund auf, teils zu renovieren, teils neu zu erbauen, um den Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden.

Um die Wintersaison für die Skifahrer attraktiver zu machen, mußte im Jahre 2004 an eine Beschneiungsanlage und eine Veränderung bzw. Verbreiterung der bestehenden Zallinger Piste bis zum Almgasthof Tirler, gedacht und geplant werden, um es im Jahre 2005 zu verwirklichen. Dieses Projekt war nochmals eine große Herausforderung für den Betrieb, zumal dann natürlich auch die großen Pistenwalzen zur Präparierung der Skipiste und der Rodelbahn angeschafft werden mußten. Es hat sich aber gelohnt; ab da an läuft die Wintersaison wieder hervorragend.

Zum 150 jährigen Jubiläum des Zallinger Kirchlein war nach 1993 wiederum eine Restaurierung nötig um das Kirchlein für das Fest schmuck und sauber dastehen zu lassen. Im Herbst 2007 wurden diese Arbeiten ausgeführt, dank der Hilfe von Nachbarn und Gönnern konnten alle Verpflichtungen beglichen werden.
Am 28. Juli 2008 wurde ein rauschendes Fest gefeiert!

Ende 2008 begann eine schwere Zeit. Der Wirt Hans wurde krank, ein Tumor wurde festgestellt. Am Anfang war die Hoffnung noch groß, aber am Ende siegte die Krankheit. Am 13. März 2010 verstarb Hans friedlich und wohl vorbereitet im Herrn, ein Trost dass er nicht lange Leiden mußte. Als Mensch und Wirt hinterläßt er eine große Lücke. Seine unnachahmliche Art Menschen zu begeistern, zu unterhalten, zu fesseln, zu faszinieren;
seine hervorragende Begabung Projekte zu planen, zu koordinieren, zu kontrollieren, – diese Talente gepaart mit seiner großen menschlichen Wärme und Herzlichkeit, ergaben einen besonderen Menschen, einen Menschen von denen es nicht so viele gibt.
Es war eben der Zallinger Hans!

Es muss aber weitergehen beim Zallinger, und so arbeiten Luisa und Markus (ein Neffe) der schon seit etlichen Jahren beim Zallinger mitarbeitet, weiter und werden ihr Bestes geben um den guten Ruf, die vielen Stammgäste und die zahlreichen Freunde zufrieden zu stellen. Sie machen es mit großer Freude.
 
 
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