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Nach einer wahren Begebenheit

A besonders, wahres Gschichtl

Der Much, ein passionierter Jäger und Hirte der naheliegenden Plattkofelalm und meine Wenigkeit hatten schon seit geraumer Zeit die Absicht einen Hirsch zu erlegen. Doch nicht nur irgendeinen Hirsch - vielmehr DEN Hirsch schlechthin!

Der hochkapitale 14-Ender, wurde von uns schon vor langer Zeit ausgemacht und hier vom Zallinger aus, etwas oberhalb der Stampfeterschwaige genauestens beobachtet und studiert. Schließlich, eines Tages gegen 18.00 Uhr, nachdem sich des Tagesgeschäft so langsam beruhigte, stand ich mit meinem Fernglas auf der Terrasse und spähte durch die Gegend. Plötzlich zog es mir die Augenbrauen schlagartig nach oben als das besagte Prachtexemplar inmitten meines Blickfelds auftauchte! Mit angehaltenem Atem dachte ich daran den Much zu verständigen. Doch auch ihm war der König des Waldes nicht entgangen und war bereits von der Plattkofelalm unterwegs zum Zallinger um mich über den hohen Besuch zu unterrichten.
Mit euphorischer Stimme fragte er: „Ischs er’s?“ Schon fast ehrfürchtig erwiderte ich: „Jo, des isch er! Fahr gleich zur Stampfeterschwaige und lauf auf den Hügel oberhalb. Da bist Du nah genug dran.“
Gesagt, getan! Während der Much sich auf den Weg machte beobachtete ich das Geschehen aus der Ferne. Der Hirsch durchstreifte inzwischen das Dickicht. Nur sein prachtvolles Geweih ragte teilweise noch hervor. Plötzlich, aus nahezu heiterem Himmel ging ein Wolkenbruch nieder, wie es selbst Noah auf seiner Arche nicht für möglich gehalten hätte und ich konnte kaum noch was erkennen. Zu allem Überfluss wurde ich auch noch ans Telefon beordert! Wieder zurück auf der Terrasse war der Regen bereits vorüber. Eifrig spähte ich durch das Fernglas um den Hirsch wieder auszumachen. Vergeblich! Er war wie vom Erdboden verschluckt! Zeitgleich erreichte mich die Nachricht von Much: „Habe ich getroffen?“ Verdutzt antwortete ich: „Wieso? Hast du geschossen?„

...Fortsetzung folgt beim Zallinger...
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