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Der Bienenstock wird winterfest

Bei uns hier oben mögen die Uhren zwar etwas langsamer gehen, mit manchen Dingen sind wir aber deutlich früher dran als andere. Denn auf 2.000 Metern Seehöhe kommt der Winter deutlich früher, als man vielleicht denken mag. Mitte Oktober, wenn unsere Bienenvölker brutfrei sind, wird es Zeit, die vielen fleißigen Mayas und faulen Willis auf den Winter einzustimmen? Wie wir das machen?

Mit ganz viel gutem Futter zum Beispiel. Schon im August, nach der letzten Honigschleuderung, wird es für unsere Bienchen Zeit, sich ordentlich Winterspeck anzufuttern. Einfütten heißt das im Imkerjargon. Ganze 15 bis 20 Kilogramm feinstes Futter verdrückt so ein Bienenvolk über den Winter. Außerdem müssen wir so manche Maya verabschieden. Um das Volk gesund und munter zu halten, tauschen wir ungeeignete Königinnen aus. Regieren kann halt nicht jede. Außerdem sind wir mit einem Hausputz im Bienenstock beschäftigt. Oder besser gesagt: Wir rücken ungebetenen Gästen wie der Varroamilbe zu Leibe. Denn diese Milbe ist ein echtes Biest und eine wahre Plage im Bienenstock. Deshalb verpassen wir unseren Bienen eine Art Wellnessprogramm und beträufeln und bedampfen sie vorsichtig mit Oxalsäure. Der Varroa geht’s so an den Kragen, die Bienen freut´s. Keine Sorge: Oxalsäure ist im Bio-Landbau zugelassen und hat keinerlei unerwünschte Wirkung auf den Honig im nächsten Frühjahr.

Bis ihr den Frühlingshonig 2022 genießen könnt, rinnt noch einiges an Wasser die Seiser Alm hinunter. Und in der Zwischenzeit schreiben wir beim Zallinger winterweiße Geschichten voller Pulverschnee und Eiskristalle. Freut euch drauf! 
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